Bali die 2. und 3.

Dezember 17th, 2006



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Das wichtigste zuerst…Mittlerweile sind wir in Australien und haben uns auch eine Pre-Paid Karte zugelegt. Die Nummer ist:

0061 - 422- 81 33 75

Nun aber der Bericht der 2. Etappe Bali Hotel Jimbaran Keraton Resort

Dieses Hotel ist im Vergleich zum vorigen schon was ganz anderes…Mehr Security, eine riesige Eingangshalle, sehr saubere große Zimmer mit vielen handgeschnitzten Verzierungen, großer Pool, eigener Strandabschnitt und ein hervorragender Service. Alles aber auch ein bissl teurer. Zum Beispiel kostet eine Gesprächsminute ca. 2 EUR, ein großes BinTang 3,60 EUR, eine Pizza ca. 5,50 EUR. Glücklicherweise bekommt man alles, wofür man im Hotel nicht breit ist soviel auszugeben, auch in der näheren Umgebung…ein kleiner Supermarkt und viele kleine Lädchen sind nur einige Minuten entfernt. Ansonsten kann man es sich im Hotel so richtig gut gehen lassen. Das Wetter ist auch mal wieder vom feinsten…keine Wolken, eine kühle Briese und ca. 33 Grad. Eigentlich nicht normal für diese Jahreszeit wie uns gesagt wurde. Alle warten auf Regen. Ich möchte nicht wissen wie viel Wasser die hier jeden Tag auf den Boden vom Keraton schütten müssen um die überaus üppige Pflanzenwelt am Leben zu erhalten. Laut meinem Bali Reiseführer und den Hotelbroschüren plagt Bali eigentlich eine Wasserversorgungsproblem. In diesem Hotel bekommt man davon auf jeden Fall nichts mit.

Typisch…Der reiche Deutsche soll sich ja wohl fühlen. Ich will nicht sagen, das mir das nicht gefällt, aber haben muss ich das nicht unbedingt. Naja, zu spät :-)

Wir sind auf jeden Fall insgesamt 9 Tage hier in Jimbaran und werden auch hier versuchen so viel wie möglich zu erleben. Alles muss ja auch bezahlbar und innerhalb unseres Budgets liegen. Momentan ist die Zeit gerade günstig um Bali weiter zu entdecken…oder auch nicht…Naja, eigentlich schon, weil hier gerade für die Balinesen die mitunter wichtigsten Feiertage und unzählige Zeremonien anstehen. Quasi wie Weihnachten und Neujahr zusammen. 4 Tage befindet sich Bali fast in einem Ausnahmezustand. Strassen sind gesperrt, Geschäfte geschlossen und der Hotelbetrieb muss mit stark reduzierter Belegschaft funktionieren. Eigentlich nicht schlecht, denn viele Ausflugsziele sind dann wie leergefegt. Also genau der richtige Zeit um sich ein Motorrad zu mieten und die Strassen mit deutschen Fahrkünsten unsicher zu machen. Einen Moppedverleiher mussten wir aber erst suchen, denn jeder erzählt hier was anderes. In einen winzig kleinen Hinterhof wurden wir dann aber doch fündig und mieteten ein, angeblich, nagelneues Vehikel zu einem Preis von umgerechnet 5 EUR am Tag (zzgl. 1 EUR für eine Tankfüllung). Helme sind inklusive was mich ein wenig verwundert, denn 70 % der balinesichen Bevölkerung ohne rumfährt. Naja, wir fahren auf jeden Fall mit. Wir machen uns also auf unserer 125 ccm, 15 PS, 2 Takt-2 Gang Automatik Yamaha auf zu unserem ersten Reiseziel an diesem Tag. Dreamland. Aus verschiedenen Gesprächen mit den Einheimischen erfuhren wir, das dies ein Platz sein soll, der seinem Namen angeblich alle Ehre macht.

Wir schwingen uns also auf das Mopped und stürzen uns in den doch recht belebten Feiertagsverkehr. 20 Km und eine bei rot überfahrene Ampel später waren wir da. Was wir allerdings vorfanden war nur teilweise traumhaft. Dieses Fleckchen Erde soll wohl mal eine Hotel und Bungalowanlage mit angrenzenden 17 Loch Golfplatz werden. Zumindest laut der Beschilderung. Wir sahen auf jeden Fall nur eine karge Baustellenlandschaft. Weiter die Strasse runter ging es dann bis zum Strand – besser gesagt zu einem staubigen Parkplatz. Zum Strand wurden wir von einem überaus freundlichen Einheimischen einen durchaus abenteuerlichen, steilen, unbefestigten Trampelpfad geführt. Was wir dann sahen hatte dann schon mehr von einem Dreamland. Viele kleine Hotels und Restaurants, die direkt in die steile Felswand der Klippen gemauert wurden. Der weiße Sandstrand direkt vor der Nase. Das Meer ist aufgrund der hohen Wellen aber eher ein Paradies für Surfer als für Schwimmer die nur schnorcheln wollen. Trotzdem sehr beeindruckend. Wir gingen erstmal den Strand entlang und fanden dann doch einen Platz zum Schnorcheln. War aber leider nicht sonderlich spektakulär, weil es zu gefährlich war bis zum Riff zu schwimmen. Eine Stunde später hatten wir dann erstmal genug, denn schließlich ist der Tag noch jung und es gibt noch eine Menge zu entdecken.

Nächster Halt ist dann der etwa 20 km weiter südlich gelegene Tempel Ulu Watu. Dort angekommen musste man am Eingang erstmal einen lilafarbenen Warung (Rock) mit gelben Gürtel umschnallen um den Göttern so mehr Respekt zu zollen. Vorher wurden wir aber noch gewarnt jeglichen Schmuck und Kopfbedeckungen abzunehmen oder zumindest gut darauf aufzupassen, denn die Affenfamilie die dort lebt ist teilweise sehr frech und sehr aggressiv. Mit der festgeschnallten Kamera am Handgelenk machten wir uns also auf den Weg das riesige Gelände zu erkunden. Direkt am Anfang begegneten wir ein paar kleineren Affen von denen wir natürlich sofort Fotos gemacht haben. Sehr putzige Tierchen… Einer kletterte mir sofort auf die Schulter als ich mich zu Ihm herunter kniete. Auf weiteren Tempelgelände begegneten wir dann noch dutzenden von Affen die teilweise wirklich sehr frech waren. Mir haben sie den Reißverschluss des Rucksacks aufgemacht.. Einer anderen Frau haben sie erstmal die Kameratasche geklaut. Jaja, wenn man nicht aufpasst… :-) Das Tempelgelände ist auf jeden Fall recht interessant. Erbaut wurde er, ich weiß nicht wann, auf einem ca. 70 Meter hohen Felsvorsprung / Blick direkt aufs Meer - sehr beeindruckend. Etliche Fotos und ca. 1 ½ Stunden später ging es dann auch schon wieder weiter, da wir die südliche Halbinsel mit unserem Moped noch weiter erkunden wollten.

Nächster Stopp - Balangan Point - dort war auch wieder ein Tempel, der aber leider verschlossen war. Wir genossen also wieder die Aussicht da auch dieser Tempel direkt am Meer gebaut wurde. Als wir da so standen und die Aussicht genossen entdeckten wir einen Trampelpfad der direkt zum ca. 30 Meter tieferen Strand führte - wir also sofort dort hinunter - und wieder… Wahnsinn!

Toller Strand, Felsen, Klippen, Brandung und nun das Beste…. Kein einziger Mensch war zu sehen. Wir hatten alles für uns alleine.

Wir haben uns also wieder breit gemacht und den auf die Felsen knallenden Wellen gelauscht. Das war aber noch nicht alles. Unsere Sachen haben wir in ausreichender Entfernung zum Wasser abgelegt. Wir dachte dort wären Sie sicher und das keine Welle so groß sein kann das sie unsere Sachen erfassen könnte. Dem war aber leider nicht so. In einem unachtsamen Moment und einer Monsterwelle später sahen wir unsere kompletten Sachen (Geld, Kamera, Schlüssel, Papiere, Schuhe, Taschen, Handtücher etc.) wie sie gerade dabei sind in Richtung Ozean gespühlt zu werden. Wir also mit riesigen Hechtsprüngen hinterher und versuchten alles mit einem Mal aufzusammeln, bevor sie vielleicht für immer verschwunden sind. Zum Glück ist uns das auch gelungen…. fast… Nach einer gründlichen Untersuchung des Inventars stellten wir fest, das Richi’s Sonnenbrille mit Stärke von der Welle mitgerissen wurde. Was nun? Sie war nicht mehr zu sehen. Eine normale Sonnenbrille wäre ja nicht so schlimm. Diese war aber mit Stärke und hatte daher einen hohen Wert. Richi war total geknickt und hatte die Hoffnung, diese Brille wieder zu finden, aufgegeben. Ich eigentlich auch, aber schaute trotzdem in den Wellen weiterhin nach der Brille. Plötzlich, mit einem Mal, tauchte sie in einer Welle wieder auf, wurde an den Strand gespühlt und sofort wieder von dem Wasser mitgerissen. Wir ließen uns aber die Chance nicht nehmen und sprangen sofort hinterher, ich jedoch hatte sie aus den Augen verloren…Richi aber noch nicht und hielt sie 2 Sekunden später in der Hand. Das nenne ich Reaktionsvermögen. Total erleichtert und wieder mit einem lächeln im Gesicht machten wir uns erstmal daran unsere Sachen zu sortieren und zu trocknen. Zum Glück waren aber nur Hose, T-Shirt, Handtücher und Helme nass. Beide Kameras und Papiere sind trocken geblieben… was für ein Schock. Mit halb feuchten Klamotten und einem Helm voller Sand auf den Kopf hieß es dann: „Nichts wie zurück ins Hotel“. Später am Abend brachten wir dann das Moped zurück und wieder ging ein aufregender Tag zu Ende.

Die restlichen Tage waren weniger aufregend. Wir buchten noch einmal einen Schnorchelausflug nach Nusa Dua (im Westen der Halbinsel). Dort ließen wir uns mit einem kleinen Auslegerboot zu einem vorgelagerten Korallenriff bringen das aber leider nicht so spektakulär war wie in Sanur. An einem anderen Tag liefen wir ca. 4 Km den Strand von Jimbaran entlang weil wir uns zum einen den Fischmarkt und zum anderen den Flughafen, der direkt am Meer liegt, anschauen wollten. Sonderlich aufregend war das aber nicht. Interessant war nur der Fischmarkt, der direkt zum Strand führt. Dort fanden wir dann auch fast leere Öl- und Terpentindosen, Abfälle und ohne ende tote Fische. Noch 2 Tage und dann heißt es:“ Guten Morgääääääähn Herr Lehrer“. Am 06.12.2006 beginnt nämlich unser Tauchkurs im Tauch Terminal Tulamben und dauert ca. 4 Tage. Wir können es auch kaum noch abwarten mal wieder etwas neues zu sehen.

06.12.2006

Ein Fahrer des Tauch Terminals hat uns abgeholt. Wir fuhren an der Küste entlang vorbei an diversen Bergregionen und Reisterrassen bis wir 2 Stunden später endlich da waren. Leichte Ernüchterung machte sich breit, denn im Internet sah die Hotelanlage vieeel größer aus. Naja, klein aber fein ist es. Nachdem wir uns in unserem Zimmer erstmal wieder breit gemacht haben ging es auch schon los. Mit Robert, einem 32 Jährigen, Ösi, der seit 2 Jahren auf Bali lebt, seit 3 Jahren taucht und in der Zeit schon 700 Tauchschüler das tauchen lehrte, verabredeten wir uns für unsere ersten beiden Tauchtheorielektionen im Schulungsraum. 3 Stunden später war unsere Birne dann auch voll mit vielen sehr interessanten Informationen rund ums tauchen. Abends erkundeten wir dann noch die Gegend und genossen das übliche BinTang.

07.12.2006

Früh raus, denn um 9 Uhr waren wir mit Robert in der Tauchbasis verabredet um Tauchanzug-, Schuhe und Ausrüstung anzulegen. Dann ging es in den Pool um die am Vortag gelernten Lektionen durchzuprobieren. Vorerst nur einfache Sachen…Atmen, Ab- Auftauchen, schweben (austarieren), Maske fluten, -ausblasen etc.

Die ersten Taucherfahrungen, wenn auch nur in einem Pool mit 3 Metern tiefe, waren auf jeden Fall sehr spannend. Nach dem essen ging es dann für weitere Übungen in den Pool (Atmen mit alternativer Luftversorgung, kontrollierter Notaufstieg, ab- anlegen der Ausrüstung unter Wasser, etc.). Um 17.00 Uhr haben wir uns dann wieder für weitere 2 Lektionen (3 Stunden mit Übungsaufgaben) im Schulungsraum getroffen – Danach essen, BinTang und ab ins Bett :-)

Am nächsten Tag klingelte der Wecker schon um 06.30 Uhr – Duschen, Frühstück – 08.00 Uhr war antreten zu unserem ersten Freiwassertauchgang. Im Freiwasser tauchen bedeutet hier in Tulamben, das lediglich 10 Meter gehen muss – schon steht man im Wasser J 150 m weiter den Strand entlang, der hier nur aus Steinen besteht, befindet sich ein Korallengarten. 250 m den Strand hoch findet man in einer Tiefe von 10 – 30 m die USAT Liberty (Wrack). Also ein Paradies für Taucher und solche die es werden wollen. Nach einem kurzen Briefing indem Robert uns erklärte, was uns im Wasser alles erwartet, ging es auch schon los. Runter auf 10 m in eine völlig andere Welt. Wirklich sehr beeindruckend. Leider war der erste richtige Tauchgang viel zu schnell zu ende, denn bei einer Tiefe von 10 m reicht die Luft gerade mal 40 min. Diese Zeit reichte aber aus um einige Übungen zu machen, die Unterwasserwelt zu erkunden und um 2 kleine Schwarzspitzenriffhaie zu sehen J Ja richtig…2 kleine (1 m) Haie in ca. 10 m Entfernung…Glücklicherweise hatte Robert seine Unterwasserkamera dabei. Gegen Mittag startete dann der 2. Freiwassertauchgang. Diesmal sind wir auf 18 m runter um unsere Übungen zu machen. Ich hätte wirklich nicht gedacht, das ich das mit dem Druckausgleich so gut hinbekomme. Tauchen ist eigentlich auch sehr einfach…man muss nur einige Dinge beachten. Das allerwichtigste ist auf jeden Fall das man unter gar keinen Umständen die Luft unter Wasser anhält. Das ist das schlimmste was man machen kann. Es besteht dann die Gefahr einer Lungenüberdehnung und damit sehr schweren Verletzungen. Natürlich gibt es noch viele andere Dinge die wichtig sind und die es zu beachten gilt, das aber hier zu beschreiben wäre einfach zu viel. Wir haben aber ein interessantes Buch bekommen, das ich auch gerne mal verleihen kann wenn sich jemand dafür interessiert. Abends haben wir dann noch die üblichen Übungsfragen und Kapitel 5 reingezogen.

Der nächste Tag begann wieder früh. Es standen wieder 2 Freiwassertauchgänge an. Zwischen den Tauchgängen machten wir dann noch die Abschlussprüfung. Juhu, bestanden mit 96 %. Die Tauchgänge waren diesmal noch besser als die letzten beiden. Wir sind diesmal zum Wrack getaucht in einer Tiefe von 18 m. Wahnsinn, das bisher aufregendste unserer Reise. Wir tauchten also am Wrack entlang das über und über mit Korallen bewachsen ist – als wir dann an dem Frachtraum vorbeischwebten dachte ich, ich sehe nicht richtig…ein riesiger Barracuda mit einer Länge von ca. 1,30 m – wow – und wir waren nur ca. 3 m entfernt…Mit seinen ca. 3 cm langen Zähnen am Unter- und Oberkiefer sieht das Tier schon echt gefährlich aus. Fotos folgen. Die restliche Zeit haben wir uns dann noch das Wrack angesehen und Fische beobachtet. Dann signalisierte uns unser Finimeter (Sauerstoffanzeige) das es Zeit ist aufzutauchen. Der 4. und letzte Freiwassertauchgang war dann mehr spaß als eine Pflichtübung, denn wir tauchten die kompletten 40 min. zum Wrack runter und konnten die Unterwasserwelt ohne den Gedanken daran irgendwelche Übungen zu machen, richtig genießen. Jaja, das war schon was. Wieder an der Oberfläche hatten wir uns schon darauf gefreut am Abend ein paar eisgekühlte Bin Tag zu kippen um den bestandenen PADI Open Water Diver zu feiern. Dem war aber leider nicht so, denn wir haben uns dann kurzerhand noch dazu entschlossen einen Zusatzkurs zu machen, der uns dann berechtigt bis in eine Tiefe von 30 m zu tauchen. Wie uns gesagt wurde sind die gerade interessanten Plätze am Great Barrier Reef in einer Tiefe > 18 m. Das ist nämlich die Grenze einen normalen PADI Open Water Diver.

Anstatt uns also eine leckeres BinTang zu gönnen, lagen wir stattdessen am Pool und büffelten die Grundlagen des Tieftauchens. Naja, halb so wild – 20 Seiten am Pool zu lesen ist nicht wirklich anstrengend :-)

Am nächsten Tag ging es dann wieder früh raus. Zuerst Briefing und Wissensabfrage durch Robert. 10 min später waren wir dann wieder im Wasser und begannen den Abstieg. Immer wieder ein Erlebnis – Fische, Korallen und die Tiefe vor Augen. Nach den ersten 10 m ging dann alles sehr schnell. Fische und Korallen wurden weniger. Das Blau immer dunkler. 5 min. später knieten wir dann auf dem Grund in einer Tiefe von fast 33 m (laut Tauchcomputer). Dort angekommen zeigte uns Robert eine Puterstation. Das ist ein kleiner Felsen mit einer kleinen Höhle in der eine kleine Muräne und einige Krabben sich Unterschlupf gesucht hatten. Dort kann man, dann wenn man seine Hand hineinhält, sich die Fingernägel reinigen lassen. Echt lustig diese Putzerkrabben. Die Moräne (60 – 70 cm) war aber auch nicht zu verachten. Nach einigen Minuten signalisierte uns Robert, das wir ihm unseren Sauerstoffvorrat mitteilen sollen. In einer Tiefe von 30 m hat man nämlich nur ca. 20 min. Luft. Zusätzlich muss noch ein Dekompressionsstop von 3 min bei 5 m Tiefe eingelegt werden um nicht mit zu viel Stickstoff im Körper an der Oberfläche aufzutauchen. Soooo…das war es dann jetzt aber auch. Alle Prüfungen erfolgreich bestanden. Wer schwimmen kann und keine Angst vor dem Wasser hat sollte es auf jeden Fall auch mal ausprobieren. Kann ich nur empfehlen. Einfach Klasse. Bilder hier.

Die nächsten 2 Tage verbrachten wir dann mit essen, schlafen, essen, schnorcheln, essen, lesen, essen, Berichte schreiben und sonnen. Nicht besonders aufregend – bis auf das schnorcheln vielleicht. Da sich, wie schon erwähnt, das Wrack und der Korallengarten direkt (man muss nur einige Meter schwimmen) am Strand befinden kann man sich mal eben Brille und Flossen schnappen und die Unterwasserwelt weiter erkunden ohne dafür bezahlen zu müssen. Hier macht das Schnorcheln richtig spaß. Schon nach einigen Flossenschlägen und einigen Brotstückchen umkreisen einen ca. ein Dutzend Fische. Später sahen wir dann noch einen ca. 60 cm großen Triggerfisch, einen weiteren Schwarzspitzenriffhai, eine Muräne (diesmal etwas größer) und einen riesigen Schwarm (einige Hundert) Stachelmarkrellen…wow…

Wieder einen Tag darauf entschlossen wir uns den Gunung Agung (Berg Agung), eigentlich ein Vulkan, zu besteigen – 2600 m hoch – Los ging es um 1 Uhr morgens – Die Fahrt dorthin dauert 1 ½ Stunden…abgesetzt wurden auf ca. 1600 m. Für die 1000 Höhenmeter benötigt man in der Regel 3 Stunden wie uns gesagt wurde. Zeit genug um den Sonnenaufgang mitzuerleben.

Wir machten uns dann also, ausgerüstet mit einem Lunchpaket, Taschenlampe, Wasser und festem Schuhwerk auf den Weg. Viel geschlafen hatte ich nicht…ich weiß auch nicht warum…wahrscheinlich weil ich dachte, das dies lediglich eine lockere Bergwanderung wird, die ja in der Regel nicht mit großen Anstrengungen verbunden ist. Ätsch…dem war nicht so…Zuerst gingen wir irrsinnig viele, ca. 40 cm hohe Treppenstufen zu einem Tempel hoch…dann dichter Dschungel mit einem lehmigen, sehr steinigen Trampelpfad und einer Steigung von ca. 30 Grad. Nach einer halben Stunde dieser quälenden und für mich sehr anstrengenden (Raucher) Strapaze erkundigte ich mich zum ersten mal nach der verbleibenden Strecke. Unser Tourguide sagte nur lächelnd, das wir uns erst am Anfang befinden…Oh je, dachte ich nur und war schon vollkommen aus der Puste. Naja, hilft ja alles nichts…Also Zähne zusammen beißen und weiter. Erst nach einer Stunde kamen wir aus den Dschungel raus…Die Landschaft bestand hier nur noch aus kahlen Sträuchern…Fels kam zum Vorschein…Mein T-Shirt war mittlerweile fast komplett durchgeschwitzt. Ich zog meine Jacke an, denn der Wind wurde immer stärker und die Temperaturen sanken. Jeder Blick nach oben brachte aufgrund des Gedankens an die noch zu überwindende Strecke und der sich nicht ändernden Vegetation immer wieder blanke Ernüchterung. Die Steigung und die Anstrengung diese zu überwinden wurde immer heftiger…wann hat das hier ein Ende…wann hat das hier endlich ein Ende dachte ich mir nur…Wir waren jetzt erst 2 Stunden unterwegs. Die Umgebung war mittlerweile komplett kahl. Wir liefen oder kletterten auf blankem Fels. Eine gemütliche Wanderung war es von Anfang an nicht gewesen – das wir uns aber zu einem echten Bergsteiger entwickeln würden hätten wir im Traum nicht gedacht. Mitten in der Nacht nur mit einer kleinen Taschenlampe in der Hand und einfachen Sportschuhen an den Füßen solch unwegsamen Gelände mit einer Steigung von Anfangs ca. 30 Grad, später dann teilweise 70 - 80 Grad und mehr zu überwinden fand ich schon ein wenig gefährlich. Ohne Sicherung und doppeltem Boden. Ein falscher Schritt hätte einen üblen Abgang mit anschließender Bergungsaktion zur Folge gehabt. Mittlerweile waren wir auch an einem Punkt angekommen, an dem wir darüber nachdachten das es nicht vielleicht besser wäre umzukehren. Ein Blick nach oben verhieß nichts gutes. Es wurde immer steiler und unwegsamer. Wir hielten uns mittlerweile schon mit beiden Händen am Fels fest um nicht hinten rüber zu kippen. Die Aussicht war aber grandios. Das war es auch was uns motivierte weiter zu klettern. Wir hatten noch ca. eine Stunde vor uns. Der Sonnenaufgang kam auch immer näher so das wir uns schon fast beeilen mussten um rechtzeitig oben zu sein. Wir hielten in der dünnen Luft weiter durch und kletterten wie die Weltmeister. Noch eine halbe Stunde…Alle 50 Meter mussten wir eine kurze Pause machen…es war einfach zu anstrengend…schließlich war das Ende und die Erlösung zum Greifen nahe…Nur noch ein Paar Meter und dann…endlich…geschafft…wir sind ganz oben…2600 über NN…Dauer für den Aufstieg: 3 St. Und 30 Min.

Die Aussicht? Wahnsinn…Keine Wolke am Himmel…zumindest nicht in unserer Höhe :-)

Gerade richtig zum Sonnenaufgang. Es ist kalt und windig (vielleicht 10 Grad). Die Strapazen haben sich aber auf jeden Fall gelohnt. Man konnte fast die gesamte Hälfte von Bali überblicken…einfach der Hammer…und diese Luft…klar uns sauber…

Etwa eine halbe Stunde blieben wir da oben an der Spitze des Vulkans…machten Fotos und kleine Videos…Unser Tourguide erzählte uns etwas über die Geschichte und die letzten Ausbrüche. Der Abstieg war dann ebenso qualvoll wie der Aufstieg. Vielleicht jedoch mit dem Unterschied, das die Muskeln und Gelenke jetzt noch mehr schmerzten. 3 ½ Stunden später waren wir dann endlich…endlich unten angekommen. Ich konnte kaum noch laufen.

Im Resort angekommen (11.30 Uhr) erstmal duschen und was essen. Wir waren total fertig. Den Rest des Tages wurde geschlafen.

Am Freitag den 18.12 ging dann die 2 Etappe unserer Reise zu Ende…nächster Halt…Australien (Darwin)…Weitere 4 Tage später sind wir dann in Cairns.

Fotos hier


Bali

November 25th, 2006

Selamat datang (Willkommen),

1. Tag Bali

Singapur war echt klasse, alles war sehr sauber, sicher, gut organiesiert und die Menschen waren immer freundlichen und schenkten jedem ein Lächeln.
Bali ist zwar nicht das Gegenteil, aber dennoch was ganz anderes. Der Flughafen auf Bali (Denpasar)
ist im Vergleich zu Singapur und Frankfurt ziehmlich klein. Alles wirkt sehr spontan.Sicherheitskontrollen wie in Frankfurt? Fehlanzeige.
Durchsucht wird man hier nicht ein eiziges mal. Es besteht aber kein Grund zur Sorge - wir fühlen uns sicher ;-)
Der erste Gang an die frische Luft war wie immer ein Schlag ins Gesicht. Heiß und schwül. Aber wenigstens mit einer kleinen Briese die einem um die Nase fegte.

Die Temperatur bei unserer Ankunft um 23.00 Uhr lag immer noch bei ca. 27 Grad. Alles war also wie gewohnt.

Wir standen also am Flughafen und schauten uns all die Balinesen an, die mit einem Schild in der Hand und dem Namen der Gäste, die sie abholen wollten darauf und dachten – man, das wäre echt nicht schlecht, wenn da auch unser Name stehen würde…und siehe da…da stand er. Mr. Kleinhans, Sta-Travel. Das nenne ich Service.

Herzlich begrüßt von unserem Travelguide Roy ging es mit einem Kleinbus mitten durch den um diese Uhrzeit noch sehr belebten und durchaus chaotischen Straßenverkehr in dem alle kreuz und quer umherfahren zu unserem Hotel mitten in Kuta. Hotel Bakung Sari. Auf dem Weg dorthin wurde uns zum ersten mal klar, das wir uns in einem Land befinden, das laut Bali Reiseführer (ein Geschenk meiner Freundin, vielen Dank noch mal dafür Nina) trotz seiner immensen Bodenschätze immer noch als Entwicklungsland gilt. Die Wirtschaftskrise 1998 hat dem Land wohl schwer geschadet. Eine Inflation con 100 % und ein Rückgang der Industrieproduktion von 90 % waren die Folge. Das mal als kleine Info am Rande.

Im Hotel angekommen haben wir uns erstmal sortiert, die Klamotten gewechselt frisch gemacht und wenig später nach dem kürzesten Weg zum Strand erkundigt.
Der erste Weg zum Strand war eine Erfahrung für sich. Mit einer ungefähren Richtung machten wir uns auf den Weg durch die engen verwinkelten Gassen. Es war mittlerweile 0.00 Uhr. Uns war ein wenig mulmig, denn auf den Strassen war immer noch viel Verkehr, jedes, aber auch wirklich jedes Taxi hat uns angesprochen, ob wir nicht mit ihnen irgendwo hin fahren wollen, überall war es relativ dunkel, Müll und Dreck lag in jeder Ecke und Touristen hatten wir auch so gut keine gesehen. Wir wollten schon fast wieder um drehen – doch dann hörten wir auf einmal das Meeresrauschen und das einschlagen der Wellen. Vom Gehör geführt war es dann nicht mehr weit und wir standen am Kuta Beach – Berühmt für seine Meterhohen Wellen. Wirklich sehr beeindruckend. Nicht umsonst finden hier jährlich etliche Surfwettbewerbe statt. Geschlagene 2 Std. und 2 x 0,75L eis gekühlten Flaschen Bier (Bin Tang, das Stück für 1,20 EUR) später machten wir uns auf den Weg durch Kutas immer noch sehr belebten Strassen zurück zu unserem Hotel um noch ein wenig im wunderschönen, von vielen exotischen Pflanzen umgebenen, sehr verwinkelten Pool zu entspannen.

Mittlerweile ist es fast 3 Uhr Morgens und Zeit zu schlafen.

2. Tag Kutas Innenstadt

Heute haben wir erstmal ausgeschlafen, naja was heisst ausgeschlafen – Frühstück gibt es hier nur bis halb 11. Halb so wild, den um 11 Uhr hatten wir sowieso eine Verabredung mit Rey, der uns noch einige Dinge darüber erzählen wollte, was man hier in Kuta und Umbebung machen kann und was man besser zu lassen hat. In jeden Fall kann man hier eine Menge machen, denn schließlich sind auf Bali. Man sollte aber zum Beispiel niemals zu viel Bares oder Kreditkarten und Ausweispapiere mitnehmen – immer alles schön einschließen oder sehr gut drauf aufpassen. In Touristenzentren ist das ja eigentlich immer so, aber gerade im Fall Kuta wird das jedem Touristen nur wärmstens ans Herz gelegt. Gesagt, getan – mit jeweils 10 EUR (100.000 Rupien) in der Tasche und ausnahmsweise ohne Knipse in der Hand machen wir uns auf dem um den Grund für diese empfohlen spartanische Touristenausstattung zu erkundigen. Nach einigen hundert Metern durch die Innenstadt kann man in jedem Fall schon mal sagen, das es hier sehr gewöhnungsbedürftig ist. Alles hier ist sehr laut, hektisch, und die ständig von links und rechts aus dem Boden klappenden Verkäufer der zu hunderten aneinander gereihten kleinen Geschäfte machen die Erkundung nicht gerade leicht. Laut Roy und unserem Bali Reiseführer wehrt man solche Attacken am besten mit einem lächelnden „Nein Danke“ ab. Trotzdem ist die Stadt schon sehr interessant. Viel Balinesische Kultur, sehr schöne von Hand gefertigte Skulpturen aus Stein und Holz an jeder Ecke. Wie wir uns aber haben sagen lassen, wird die Wahrung der Kultur und die Huldigung der Götter in anderen Städten die sich mehr landeinwärts befinden viel intensiver und Konsequenter nachgegangen. Kuta ist eben ein typisches Touristengebiet. Will man aber shoppen und seinen Kleiderschrank auf Vordermann bringen ist man hier genau richtig. Es gibt hier sehr viele Geschäfte mit tollen Sachen – genau mein Geschmack. Das Problem ist nur, das die Sachen hier sehr billig sind und ich mein exakt abgewogenes Reisegepäck, von 20 kg, nicht überschreiten darf – ansonsten kann es später am Flughafen teuer werden. Jedes weitere Kilo würde 20 – 30 EUR extra kosten. Naja, mal sehen, welche meiner alten Klamotten ich vielleicht hier lassen kann J Gekauft habe ich aber bisher nur ein Paar Badeschlappen (2,80 EUR), die ich vergessen habe mitzunehmen. Die waren schon sehr billig. Billig sind auch folgende Artikel:

-    1,5 Liter Wasser (von Danone): 0,10 EUR
-    1 Schachtel Zigaretten (Marlboro, Lucky Strike): 0,70 EUR
-    1 Pfeffersteak mit Pommes und Gemüse: 3,00 EUR
-    20 Km Taxi fahren: 5 EUR

Hier kann man sich wohl fühlen…Alle Preise sind natürlich Verhandlungssache. Das Essen in Kuta ist sehr vielfältig. Überwiegend Indische und auch sehr viel westliche Küche. Auch hier sehr billig und sehr lecker.

Abends saßen wir dann wieder mit einer Flasche vom leckeren Bin Tag am Strand und genossen das rauschen des Meeres und das brechen der Wellen. Gegen 23.00 Uhr war es dann wieder zeit den Rückweg anzutreten um noch ein wenig im Pool zu schwimmen und den Tag Revue passieren zu lassen.

3. Tag

Heute wird ein guter Tag. Aufgrund der schlechteren Bedingungen zum schwimmen und schnorcheln entschieden wir uns einen anderen Strand für unsere Wassersportaktivitäten zu suchen. Aus einigen Gesprächen mit den Einheimischen und unseren Bali-Reiseführer erfuhren wir, das der Strand von Sanur dafür bestens geeignet sein soll. Hellsandiger feiner Strand mit vorgelagertem Korallenriff. Wir haben uns also ein Taxi geschnappt und uns in 20km entfernte Sanur bringen lassen. Auf der Fahrt nach Sanur haben wir dem Taxifahrer von unserem Vorhaben erzählt. Er meinte, das er dort einige schöne Strandabschnitte kennt wo auch viele Auslegerboote stehen, die einem zum Riff bringen. Dort angekommen wurde man natürlich, wie immer im Süden von Bali, direkt von mehreren Einheimischen umzingelt. Typische Fragen die man, wenn man sich aus dem Zimmer traut, mindestens 30 – 50 mal am Tag (zumindest in Kuta) zu hören bekommt sind, „how are you“, where are you from“, „do you want to see my shop“, „look my shop“, „massaaaaaaaaage?“. Wir haben uns aber schon daran gewöhnt und lehnen mehrmals hintereinander mit einem freundlichen „Nein Danke“ ab. Unser Fahrer hatte sich währenddessen mit einem Bootsfahrer unterhalten und gefragt, ob man hier gut schnorcheln könne. Natürlich kann man hier gut schnorcheln – die Leute wollen doch auch was verdienen. Uns war es egal, was die beiden da ausgemacht hatten, denn auf der ersten Blick war der Strand und das Wasser einfach nur genial. Wir haben also mit dem Bootsmann versucht einen Preis auszumachen. Dies ist allerdings gescheitert, denn selbst der runter gehandelte Preis von Anfangs 40 US$, für eine Stunde schnorcheln für 2 Personen, auf 200.000 Rupien (20 EUR) war uns noch zu teuer. So viel hatten wir auch nicht dabei, denn schliesslich mussten wir noch mit dem Taxi nach Hause kommen. Wir entschieden uns dann erst einmal ein ruhiges Plätzchen zu suchen, an dem wir uns sonnen, entspannen und ein wenig schnorcheln konnten. Sanur ist wirklich ein sehr entspannter Ort. Alles wirkt hier viel gesetzter und ruhiger. Hier wurden wir lediglich bei unserer Ankunft angesprochen etwas zu kaufen – danach jedoch nicht mehr. Der Strand ist fast Menschenleer. Lediglich die kleinen buntfarbigen Auslegerboote liegen hier im Sand und warten auf Kundschaft. Wir haben uns auf jeden Fall erstmal breit gemacht und unsere Schnorchelausrüstung für die erste große Testprozedur vorbereitet – dann ab ins Wasser. Im sehr sauberen, glasklaren, angenehm warmen Wasser mit einer Tiefe, bis zum Riff, von ca. 1 – 1,5m, lässt es sich prima schnorcheln.

Das Wetter ist super. Lufttemperatur ca. 30 – 33 Grad - aber mit einer kühlen Briese. Keine Wolken. Einfach nur perfekt.

Nach einer halben Stunde Wassersport, purer Begeisterung und aufkommender Sucht noch mehr von der überaus interessanten Unterwasserwelt zu sehen, entschieden wir uns doch ein Boot zu mieten und uns aufs Riff bringen zu lassen. Der Besitzer der Boote hinter uns muss es geahnt haben, das wir mehr wollen, denn plötzlich stand er neben mir – wir verhandelten also erneut und siehe da…150.000 Rupien für uns beide und 1 Stunde schnorcheln mitten im Riff von Sanur Beach. Besser geht es nicht dachten wir uns – schnell die Sachen gepackt uns ab aufs Boot. Die 5 min. Fahrt zum Riff alleine war schon sehr interessant. Da das Wasser stellenweise nur ca. 20 oder 30 cm tief war, kam es vor das kleine Sandbänke uns Steine den Bootsrumpf streiften. Später kamen wir dann aber in tiefere Gewässer in denen man so langsam erkennen konnte, das sich unter uns ein richtiges Riff befindet. Da das Boot 2 Sichtscheiben im Rumpf hatte, konnte man alles sehr genau beobachten. Am Riff angekommen konnten wir es kaum noch erwarten. Die Wassertiefe hier betrug ca. 10 – 12m. Schnell die Brille und den Schnorchel am Kopf befestigt, flossen an und ab ins kühle Nass. Was uns hier zum Vorschein kam, war mit unserer bisherigen Taucherfahrung einfach nur der Waaaaaaaaaaaaaahnsinn. Felsen, bewachsen mit unzähligen Korallen. Meterhoch. Einige waren sogar nur 3 - 4 Meter vom Meeresspiegel entfernt. Wenn man ordentlich Luft geholt hatte, konnte man diese auch berühren. Das war schon ein Erlebnis für sich. Fische haben wir natürlich auch gesehen. Viele und viele verschiedene teilweise sehr bunte. Einfach nur Klasse. Die Stunde war natürlich viel zu schnell vorbei und wir mussten wieder ans Ufer zurück. *schluchz

Die restliche Zeit auf Sanur verbrachten wir damit zu entspannen und ein wenig zu lesen. Hier geht das wenigstens relativ ungestört, denn Sanur ist ein Ort mit vielen Hotels der oberen Preisklasse und man wird bei weitem nicht so oft angesprochen etwas zu kaufen wie in Kuta. Gegen 5 pm traten wir dann die Heimreise an. Abends haben wir uns dann noch ein Bin Tang am Pool gegönnt und weitere Tauchausflüge geplant.

4. Tag

Diesen Tag haben wir ruhig angehen lassen. Schlafen bis halb 10, frühstücken dann auf dem Zimmer ein wenig ausruhen. Später waren wir noch in der Stadt um für die lieben zu Hause Postkarten und Souvenirs zu kaufen. Gar nicht so einfach und teilweise auch etwas teuer. Naja was heißt teuer, 0,55 EUR pro Postkarte inkl. Briefmarke…das ist natürlich günstig, aber wenn man die Souvenirs, die Briefmarken und die Postkarten mit einer bestimmten Menge x multipliziert, geht das schon ins Geld. Ihr seit es uns natürlich wert J

Abends waren wir dann noch mal am Kuta Beach um endlich mal den überall hoch gelobten Sonnenuntergang zu beobachten. Ich muss schon sagen…die Leute und der Reiseführer haben nicht übertrieben. Das Wetter an diesem Tag war mal wieder perfekt und der Sonnenuntergang einmalig. Bali gefällt mir.

Die restlichen Tage folgen…


6 Tage Singapur

November 19th, 2006

Hallo zusammen,

nun habe ich es endlich auch mal geschafft ein Paar Zeilen darüber zu verfassen, was wir seit Antritt der Reise so alles erlebt und gesehen haben. Das war wirklich eine Menge und wir waren jeden Abend total KO – von daher halte ich mich etwas kürzer.

Also…1. Tag

Der 12 stündige Flug von Frankfurt nach Singapur war wirklich gar nicht so schlimm wie ich zuerst dachte. Kaum in den Flieger eingestiegen gab es auch direkt erstmal was zu essen. Nach dem Essen das Entertainment-System eingeschaltet, geschlafen, wieder gegessen, zwischendurch die tolle Aussicht genossen und dann waren wir auch schon da.

Singapur – das es da heiß und schwül sein soll haben wir ja schon gehört. Als wir dann aber unser Gepäck entgegengenommen hatten und wir vom Flughafen ins freie gelangt sind hat uns der Schlag getroffen. Abends so gegen 19.00 Uhr waren es ca. 35 Grad bei ca. 90% Luftfeuchtigkeit. Dieses Klima ist wirklich nichts für Wetterfühlige. Aus dem klimatisierten Flughafen direkt in diese Hitze und dann nach einigen Minuten wieder ins Taxi in dem es nicht wärmer als ca. 18 Grad war. Diese Temperaturunterschiede hat man die ganze Zeit. Alle Gebäude und Wahrzeuge sind hier voll klimatisiert. Bei jedem Gang nach draußen rennt man gegen die besagte Mauer. Naja, halb so wild…man gewöhnt sich an alles!

Am Hotel angekommen, haben wir haben erstmal unser Zimmer unter die Lupe genommen, geduscht und dann sofort die nähere Umgebung erkundigt. Gefunden haben wir als allererstes die berühmteste Einkaufsmeile (Orchard Road) Singapurs. Jeder der als Markenartikelhersteller etwas auf sich hält ist hier vertreten. Alles ist sehr bunt, extrem belebt, die Palmen am Strassenrand sind behangen mit vielen Lichterketten und Weihnachtsmusik tönt aus zig Lautsprechern an jeder Ecke. Sehr viele Shopping Centre mit vielen teilweise winzigkleinen und teilweise rieseigen Verkaufsflächen. Hier bekommt man einfach alles. Diese straße bei Nacht zu erleben ist einfach nur der Wahnsinn.

2. Tag

Sentosa Island und Orchand Road

Heute haben wir uns die Ferieninsel „Sentosa“ als Reiseziel ausgesucht - der Himmel ist bedeckt, die Temperaturen aber wir immer hoch. Die Insel wurde früher Militärisch genutzt, doch mittlerweile wurde sie zu einer echt schönen Ferieninsel umgebaut. Es ist auf jeden Fall ein lohnendes Ausflugsziel, denn gerade die künstlich angelegten Strände sind echt klasse (künstlich aber schön). Alles ist wie ein großer Vergnügungspark aufgebaut. Es gibt viel zu sehen - von Delphinshows bis hin zu Unterwasserwelten, man kann baden gehen oder Minigolf spielen. Diese Attraktionen kosteten aber extra, und so entschieden wir uns, dass wir uns lieber noch einmal die Orchand Road anschauen. Am Vortag haben wir trotz einem 4-Std. Besuches noch immer nicht alles von der Straße gesehen. Außerdem brauchten wir dringend einen Supermarkt, um ein wenig Bier, essen und Wasser zu kaufen. Vom Bier natürlich ein wenig mehr, denn schließlich haben wir den geglückten Start einer 2 Monatigen Reise zu feiern. Soooo viel haben wir dann aber doch nicht gekauft, denn hier ist das Bier und der restliche Alkohol seeeeeeeeeeehr teuer :-( Für einen sechserträger 0,33l Dosen bezahlt man ca 9 EUR. Zigaretten kosten hier ca. 5 EUR pro Schachtel. Eigentlich gar nicht so schlecht, denn man ist ja hier um was zu sehen und das Geld für wichtigere Dinge auszugeben.

Wir gingen nach dem Einkauf aber erstmal nach Hause und probierten den hauseigenen 25m Pool aus. Herrrrrrrrrrrlich sage ich euch, nach der Schlepperei und den Temperaturen ins kühle nass springen zu können.

3. Tag

Little India, Chinatown, Skyline

Heute ist unter anderem Little India an der Reihe. Ein indischer Stadtteil nicht weit weg vom Zentrum. Mit der U-Bahn sind es nur 4 Stationen und dauert vielleicht 10 min. Die U-Bahn ist hier wirklich einsame Spitze. Ein so ausgeklügeltes, sauberes, sicheres, pünktliches Verkehrsmittel habe ich noch nicht gesehen. Günstig ist es auch noch. Für eine Fahrt quer durch den Stadt-Staat (15 Haltestellen) bezahlt man ca. 90 Cent. Besser geht es nicht - Zurück zu Little India…Ein sehr farbenfroher, sehr geruchsintensiver eigentlich gemütlicher, aber sehr unsauberer Stadtteil. Sehr viele, auch wieder, winzig kleine Lädchen in denen man angefangen von exotischen Lebensmitteln, Kräutern, Elektroartikeln, Blumen, Souvenirs, Haushaltsgeräte, Bilder, indische Music bis zu typisch indischen Klamotten alle kaufen kann.

Little India ist sehr interessant, aber auch teilweise, was die Gerüche angeht, sehr streng. Fleisch wird bei 30 Grad nicht im Kühlschrank sondern in irgendeiner Schublade aufbawahrt. Kühlgeräte sind Mangelware oder überhaupt nicht vorhanden. Lebenskontrolleure hätten hier sehr viel zu tun und würden wahrscheinlich jeden Laden, in dem Lebensmittel verkauft werden, bis auf weiteres, schließen. Gegessen haben wir hier lieber nichts.

3 Stunden später verließen wir Little India um uns gleich die nächste Kulturlandschaft in Singapur anzuschauen - ChinaTown

ChinaTown

Ähnlich wie Little India mit vielen kleinen Lädchen, allerdings ohne die extremen Gerüche. Chinatown ist sehr sauber und sehr belebt. Meiner Meinung nach auch viel sicherer. Little Indie ist nämlich ein zwar geduldeter aber nicht unbedingt gewollter Stadtteil…Das merkt man auch. Chinatown ist ebenfalls ein sehr interessanter, bunter und vielfältiger Stadtteil den wir nicht bereuen gesehen zu haben.

Nach Chinatown machten wir uns daran endlich mal ein Paar Hochhäuser zu sehen und wenn möglich auch von oben ein Blick über die Stadt zu bekommen. Alles kein Problem, denn direkt hinter Chinatown beginnt das Banken und Finanzviertel der Stadt. Beeindruckt von den riesigen Bauten und dem Hunger nach erstklassigen Fotos begann unser selbst benanntes Towerhopping.

Towerhopping meint, dass wir in verschiedenen Hochhäusern einfach mal schauen wie weit nach oben wir kommen um einen guten Ausblick auf die Skyline von Singapur zu erhaschen. Wir haben zwar schon den Tipp bekommen, dass man im CityMall einen guten Ausblick bekommt - trotzdem versuchen wir es noch in einigen anderen. Der erste Versuch scheiterte leider - in einem Hochhaus hatten wir jedoch Glück. In einem Hotel kann man bis in den 37. Stock direkt auf eine kleine Aussichtsplattform die wohl nur für Angestellte oder Besucher der dort ansässigen Firmen gedacht war. Naja, dann sollten die das auch dahin schreiben. Wir lassen uns davon nicht beeindrucken und genießen den unglaublichen Ausblick der sich uns bot.

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Abschließend sind wir noch einmal zur Orchand Road gefahren und haben uns noch mal das Einkaufscenter Ngee Ang angesehen, den durch unsere Unwissenheit am ersten Tag dachten wir es sei ein nobles Hotel :-) Naja, gelohnt hat es sich im nach hinein trotzdem nicht das wir uns das noch mal angeschaut haben, denn es ist wie die üblichen Einkaufszentren - nur ein wenig nobler…

4. Tag

Und wieder eine Skyline…diesmal aber viel besser.

Vom Banken und Finanzviertel der Stadt hatten wir noch nicht alles gesehen und dachten uns dies Heute nachzuholen. Ein guter Gedanke, denn hier haben wir uns unter anderem auch gleich die koloniale Vergangenheit der Stadt angesehen. Viele alte, sehr schön renovierte Gebäude - Denkmäler vom Gründer der Stadt etc. Dies aber nicht genug, denn aus unserem Reiseführer hatten wir den Tip das sich in einem Hochhaus (Swissotel) im 70. Stock, eine Bar (AsiaBar) befinden soll, in der man einen grandiosen Blick über die Stadt hat. Wir also dahin und ab in den 70.

Was wir hier zu sehen bekommen haben hat alles bisherige in den Schatten gestellt. Eine Bar mit einer riesigen Fensterfront die den Blick auf Singapur komplett freigibt, denn schließlich waren wir im 70. Ein höheres Haus haben wir von dort oben jedenfalls nicht gefunden. EINFACH NUR WAHNSINN dieser Ausblick. Wir haben uns also eines der teuren Biere bestellt (Heineken und Weizenbier) und einfach nur die Aussicht genossen…3 Stunden lang…5 Bier später haben wir uns dann mit unvergesslichen und auf Digitalkamera gespeicherten Bildern auf dem Heimweg gemacht.

5. Tag

Entspannung im Chinese Garden

Heute ist Entspannung angesagt, denn 1. haben wir uns die verdient und 2. bitter nötig. Jeden Tag von morgens bis abends auf den Beinen zu sein und dabei zig Kilometer zu machen, strengt sehr an. Besonders in diesem hektischen Treiben der Singapurer. Die Rolltreppen gehen schneller als in Deutschland, die Gehgeschwindigkeit passt sich automatisch den einheimischen an, es wird schnell gesprochen und gehandelt und Fußgänger und Fahrradfahrer sind zwar geduldet aber nicht gewollt und dementsprechend werden sie auch als solche kaum wahrgenommen. Das überqueren der Strassen ohne Ampel ist schon ein Abenteuer. All diesen Sachen kann man im Chinese Garden entfliehen. Ein sehr schön angelegter, in trockenen Sumpfgebiet gelegener Garten. Akribisch gepflegte Gartenanlage im Song-Stil (?). Hier kann man herrlich entspannen. Soweit das bei 35 Grad möglich ist. Wie gesagt…man gewöhnt sich an alles.

Das war wirklich noch ein krönender Abschluss unserer Reise durch Singapur. Morgen müssen wir unser Hotel verlassen und den Flug nach Bali antreten. Wir hoffen das da alles genauso gut klappt wie hier.

Wünscht uns Glück
PS:

Hier noch einige Daten.

- Insgesamt 8 Mückenstiche
- Ein halber Sonnenbrand
- ca. 40 km Fußmarsch
- 500 Fotos
- 30 Kurzvideos
- 4 GB verbrauchter Notebook Speicherplatz

…und es sind noch 57 Tage!



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